Womit Sie bei einer Photovoltaikanlage rechnen können
Zuersteinmal: Auch im Jahre 2011 lohnt sich eine PV-Anlage noch immer. Trotz gesunkener Einspeisevergütung ist die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage durch ständig sinkende Komponentenkosten nahezu gleichgeblieben.Mit einer Modulleistung von 1 kWp (Kilowattpeak) lassen sich in Norddeutschland bei optimalen Bedingungen im Durchschnitt 800 – 1.000 kWh Strom erzeugen. Bei poly- oder monokristallinen Modulen benötigen Sie eine Dachfläche von 8 bis 10 m². Werden Modultypen mit geringerem Wirkungsgrad beispielsweise Dünnschichtmodule verwendet, benötigt man für die gleiche Leistung mehr Fläche.
Die Wirtschaftlichkeit einer Anlage hängt von vielen Faktoren wie Standort, Modultyp, Aufwand für Montage oder der gewählten Finanzierung, sowie dem Eigenverbrauch ab. Derzeit sind Amortisationszeiten zwischen 9 und 15 Jahren realistisch. Die Firma WINSOLEnergy liefert zum Angebot eine Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Vergütung nach EEG (Erneuerbare Energien Gesetz)
Wenn die Anlage den Kriterien des Erneuerbare Energien Gesetzes entspricht, muss der örtliche Netzbetreiber den eingespeisten Solarstrom aufnehmen und nach den im EEG festgelegten Preisen vergüten. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach: Standort der Anlage, Leistung in kWp, Zeitpunkt der Betriebsbereitschaft. Wichtig: Der Zeitpunkt der Betriebsbereitschaft entscheidet über die Höhe der Vergütung für die nächsten 20 Jahre.
Eigenverbrauch (optional)
Mit der Novellierung des EEG wird seit Anfang 2009 der Eigenverbrauch des auf dem Dach produzierten Stroms attraktiv gefördert. Alle PV-Anlagen, die ab dem 01.01.2009 in Betrieb genommen sind, können diese Option nutzen, wenn die installierte PV-Anlagenleistung nicht größer als 500 kWp ist. Der Vergütungssatz für die selbst erzeugte und verbrauchte kWh ist auch hier abhängig vom Jahr der Inbetriebnahme und dem prozentualen Anteil des selbst verbrauchten Stroms zum Gesamtertrag der PV-Anlage (30% Regelung). Da für die selbst verbrauchte Kilowattstunde eine Vergütung gezahlt wird und der Einkauf dieser Strommenge beim örtlichen Energieversorger entfällt, ist diese Option durchaus sehr attraktiv.
Ein Beispiel
Wenn Sie im Jahr 2011 eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Hausdach mit einer Leistung bis zu 30 Kilowattpeak in Betrieb nehmen, beträgt die Einspeisevergütung nach EEG 28,74 Ct pro Kilowattstunde (bei Volleinspeisung) für die nächsten 20 Jahre. Falls Sie die gleiche Anlage jedoch erst 2012 installieren lassen, fällt die Einspeisevergütung bedeutend geringer aus (genaue Zahlen kommen hier erst ca. Oktober 2011).
Finanzierung
Zur Finanzierung von ökologischen Maßnahmen werden von folgendem Kreditinstitut günstige Kredite angeboten:
Förderbank der Kreditanstalt für Wiederaufbau
Palmengarten 5-9
60325 Frankfurt am Main
» www.kfw-foerderbank.de
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